Einen Text laut vortragen kann jeder, aber ihn richtig Vorlesen ist eine Kunst. Schafft der Leser es den Zuhörer spannend zu unterhalten oder doch eher einzuschläfern? In dieser Kunst messen sich jedes Jahr teilnehmende Sechstklässler aus ganz Deutschland beim Vorlesewettbewerb in Berlin.
Auch die Gemeinschaftshauptschule nimmt in diesem Jahr daran teil. Doch bevor es nach Berlin geht, gibt es verschiedene Vorwettkämpfe. Der erste dieser Wettkämpfe fand am Donnerstag den 05.12.2019 am Standort Laggenbeck statt. Aus jeder der beiden sechsten Klassen nahmen jeweils drei Schülerinnen und Schüler teil. Aus der 6a waren dies Dariko, Dennis und Shamel und aus der 6b Antonio, Ekatharina und Maik. Besonders bemerkenswert ist, dass auch jeweils ein Schüler aus dem Inklusions- und dem Integrationsbereich unter den Schülern waren und zwar nicht aus pädagogischen Gründen, sondern weil sie ihre Sache wirklich sehr gut gemacht haben.
Jeder musste drei Minuten lang einer Jury einen Text vorlesen. Dabei wurde zum Beispiel auf die Lautstärke, eine deutliche Aussprache und die Betonung geachtet. Die Schülerinnen und Schüler machten es der Jury überhaupt nicht leicht. Alle waren auf Augenhöhe und unterhielten die Jury und die restlichen Schüler der Klassen, sodass diese sogar teilweise enttäuscht waren, dass der Leser nach 3 Minuten aufhören musste. Am Ende setzte sich Maik gegen seine Mitbewerber durch. Stolz erzählte er, dass er zur Vorbereitung seinen kleinen Brüdern jeden Abend vorgelesen habe um zu üben.
Maik fährt nun im Januar zum nächsten Vorwettkampf, bei dem sich die Schulen der Stadt Ibbenbüren messen werden. Einen kleinen Preis gab es aber jetzt schon: Alle Beteiligten bekamen einen Schokonikolaus und der Sieger natürlich ein Buch. Wir drücken Maik die Daumen und vielleicht hören wir ihn ja beim Finale in Berlin.
